- Novartis verstärkt mit Alcon ihre Präsenz im wachsenden
Sektor der Augenheilkunde
- Die Produktportfolios von Novartis und Alcon ergänzen
sich ausgezeichnet und decken mehr als 70% des globalen
Ophthalmologie-Sektors ab: pharmazeutische, chirurgische und frei
verkäufliche Produkte sowie Kontaktlinsen
- Aufgrund des hohen ungedeckten Bedarfs der alternden
Bevölkerung bietet die Ophthalmologie dynamische Wachstumschancen
- Nach Abschluss der im April 2008 mit Nestlé getroffenen
Vereinbarung wird Alcon eine 77%ige Tochtergesellschaft von Novartis
- Nach dem Kauf einer 25%-Beteiligung für USD 143 pro
Aktie im April 2008 übt Novartis ihre Option aus, zusätzlich die
52%-Beteiligung von Nestlé für durchschnittlich USD 180 pro Aktie[1]
bzw. USD 28,1 Milliarden zu erwerben
- Die Gesamtkosten für die 77%ige Mehrheitsbeteiligung
belaufen sich auf USD 38,5 Milliarden bzw. USD 168 pro Aktie
- Um Unsicherheiten und Spekulationen über die Zukunft
von Alcon im Interesse aller beteiligten Ansprechpartner zu vermeiden,
schlägt Novartis eine anschliessende direkte Fusion zur Übernahme aller
Aktien von Alcon vor
- Der Vorschlag beinhaltet ein festes Umtauschverhältnis
von 2,80 Novartis Aktien für jede verbleibende Alcon Aktie, was einem
Aufpreis von 12% auf den unbeeinflussten Aktienkurs von Alcon von USD 137
entspricht
- Der Fusionsvorschlag ist vom Abschluss der Transaktion
mit Nestlé abhängig; die Kosten für den 23%igen Minderheitsanteil
betragen USD 11,2 Milliarden bzw. USD 153 pro Aktie
- Nach der Fusion werden Alcon, CIBA Vision und einige ophthalmologische Pharmazeutika bei Novartis eine neue Division für Augenheilkunde bilden
Basel, 4. Januar 2010 - Novartis beabsichtigt, Alcon Inc.
(NYSE: ACL) komplett zu übernehmen. Dazu wird das Unternehmen zunächst die im
April 2008 mit der Nestlé AG getroffene Vereinbarung vollständig umsetzen und
eine 77%ige Mehrheitsbeteiligung an dem in der Augenheilkunde weltweit
führenden Unternehmen erwerben. Im Anschluss daran soll eine direkte Fusion mit
Alcon durchgeführt werden, um den verbleibenden 23%igen Minderheitsanteil zu
übernehmen.
Novartis
ist davon überzeugt, dass die gemäss Schweizer Fusionsgesetz abzuschliessende
Fusion dem Interesse aller beteiligten Ansprechpartner dient und die nötige
Klarheit über die Zukunft von Alcon schaffen wird.
Alcon wird
das auf den Gesundheitssektor fokussierte Portfolio von Novartis weiter stärken
und Novartis umfangreicheren Zugang zum wachstumsstarken Markt der
Augenheilkunde verschaffen, der vom steigenden Durchschnittsalter der
Bevölkerung, Innovationen und der Entwicklung der Schwellenländer profitiert.
"Die
Übernahme von Alcon wird unser Gesundheitsportfolio und unsere Position in der
Augenheilkunde strategisch verstärken. Aufgrund der zunehmenden medizinischen
Bedürfnisse, die sich aus dem steigenden Durchschnittsalter der Weltbevölkerung
ergeben, zeichnet sich der Ophthalmologie-Sektor durch ein dynamisches Wachstum
aus", sagte Dr. Daniel Vasella, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats
von Novartis. "Dies ist der richtige Zeitpunkt, um die Eigentümerstruktur von
Alcon zu vereinfachen und Unsicherheiten für Mitarbeitende und Aktionäre
auszuräumen. Dank der sich ergänzenden Produktportfolios werden wir unsere
Innovationskraft steigern und durch die Kombination unserer Forschungs- und
Entwicklungsaktivitäten unsere globale Marktpräsenz erweitern können."
Die ophthalmologischen
Geschäftsbereiche von Alcon und Novartis ergänzen sich
Alcon und
Novartis verfügen über viel versprechende globale Aktivitäten in der
Augenheilkunde. Beide besetzen eigene wettbewerbsfähige Positionen in
Segmenten, die sich ausgezeichnet ergänzen und gemeinsam mehr als 70% des
globalen Ophthalmologie-Sektors abdecken. Eine Zusammenführung dieser Stärken
kann ein noch überzeugenderes Angebot von Produkten hervorbringen, die
Patienten auf der ganzen Welt spürbare Vorteile bieten.
Alcon ist
eine Aktiengesellschaft mit Sitz in der Schweiz. Die US-Geschäftsaktivitäten
werden von Fort Worth, Texas, aus geführt. Seit der Unternehmensgründung im
Jahr 1945 konzentriert sich Alcon auf die Augenheilkunde und hat in allen drei
Geschäftsbereichen Führungspositionen erobert:
Augenchirurgie (Umsatz 2008: USD 2,9
Milliarden)
Alcon ist
in der Katarakt- und Vitreoretinalchirurgie weltweit führend und stellt
medizinische Geräte und Produkte für die Augenchirurgie her. Mehr als 60% der
mikroinzisionalen Kataraktoperationen - bei denen die getrübte Augenlinse
zerkleinert, entfernt und anschliessend durch eine künstliche Intraokularlinse
ersetzt wird - wurden 2008 mit Geräten von Alcon durchgeführt. Mit der
Produktfamilie AcrylSof®, deren Umsatz 2008 USD 1 Milliarde übertraf, führt
Alcon auch den Weltmarkt für Intraokularlinsen an.
Pharmazeutische Produkte (Umsatz
2008: USD 2,6 Milliarden)
Alcon
bietet ein Portfolio von Spezialmedikamenten gegen verschiedene
Augenerkrankungen an - unter anderem gegen grünen Star (Glaukom) und
Beschwerden im vorderen Bereich des Auges wie Infektionen und Allergien. Die
Einführung neuer Produkte und die globale Expansion - insbesondere in Japan, wo
seit 2006 drei neue Medikamente auf den Markt gebracht wurden - sorgten für
kräftiges Wachstum.
Frei verkäufliche Produkte (Umsatz
2008: USD 0,8 Milliarden)
Alcon
bietet ein Portfolio von Kontaktlinsenpflegeprodukten, rezeptfrei erhältlichen
Augentropfen gegen trockene Augen und Augenvitaminen an, dessen Wachstum vor
allem auf der guten Entwicklung in den Schwellenländern beruht.
Novartis
verfügt über langjährige Aktivitäten in der Kontaktlinsenherstellung, einem
Sektor, in dem Alcon nicht aktiv ist. Ausserdem besitzt Novartis ein
ergänzendes Portfolio ophthalmologischer Pharmazeutika:
CIBA Vision (Nettoumsatz 2008: USD
1,7 Milliarden)
CIBA Vision
ist ein weltweit führendes Unternehmen, das 2008 85% seines Jahresumsatzes mit
Kontaktlinsen erwirtschaftete. Dank der Einführung neuer Produkte aus der
Familie der Air Optix Silikon-Hydrogel-Monatslinsen und der Dailies
Ein-Tages-Kontaktlinsen konnte CIBA Vision 2009 die Umsätze steigern. CIBA
Vision bietet ausserdem ein Sortiment von Kontaktlinsenpflegeprodukten an.
Ausgewählte ophthalmologische
Pharmazeutika
(Nettoumsatz 2008: USD 0,5 Milliarden)
Novartis
verfügt über ein Angebot von ergänzenden Medikamenten zur Behandlung einer
Reihe von Augenerkrankungen, die durch das Portfolio von Alcon nicht abgedeckt
werden. Zudem besitzt Novartis eine umfangreiche Forschungs- und
Entwicklungspipeline, deren Projekte sich auf neuartige Behandlungsmethoden für
verschiedene Formen von Augenerkrankungen konzentrieren. Lucentis (Nettoumsatz
2008: USD 0,9 Milliarden) wird nicht auf die neue Ophthalmologie-Division
übertragen, sondern soll von beiden Unternehmen gemeinsam vermarktet werden.
Ein derartiger Ansatz hat sich in Japan bereits bewährt. Lucentis ist eine
Therapie gegen die "feuchte" Form altersbedingter Makuladegeneration, die
Hauptursache für das Erblinden von Menschen über 55 Jahren.
Nach erfolgreicher
Fusion wird Alcon eine neue Division von Novartis bilden, die diese hoch
komplementären Geschäftsbereiche vereint. Die neue Ophthalmologie-Division wird
bessere Möglichkeiten besitzen, die Expansion in Hochwachstumsregionen zu
beschleunigen und kann mit den kombinierten Produktportfolios erheblichen
Mehrwert schaffen sowie von verstärkten Forschungs- und Entwicklungskapazitäten
profitieren.
Übernahme der Mehrheitsbeteiligung
an Alcon von Nestlé
Novartis
und Nestlé trafen im April 2008 eine Vereinbarung, um Nestlés 77%ige
Mehrheitsbeteiligung an Alcon reibungslos auf Novartis zu übertragen.
Im Jahr
2008 übernahm Novartis eine 25%-Beteiligung an Alcon für USD 10,4 Milliarden
bzw. USD 143 pro Aktie. Der Erwerb wurde durch interne Liquiditätsreserven und
kurzfristige externe Kredite finanziert.
Am 4.
Januar 2010 leiteten Novartis und Nestlé den Abschluss der 2008 getroffenen
Vereinbarung ein. Novartis übt dabei ihre Option aus, Nestlés restliche
52%-Beteiligung an Alcon für USD 28,1 Milliarden bzw. durchschnittlich USD 180
pro Aktie zu erwerben. Diese Übernahme unterliegt den erforderlichen
Genehmigungen der Aufsichtsbehörden und soll in der zweiten Jahreshälfte 2010
abgeschlossen werden. Novartis wird den Kauf durch vorhandene liquide Mittel und
externe Kredite finanzieren.
Insgesamt
werden die Kosten für diese Transaktionen auf rund USD 38,5 Milliarden
geschätzt - bei einem Durchschnittspreis von USD 168 pro Aktie. Dies entspricht
einem Aufpreis von 17% auf den Marktpreis der Alcon Aktie im April 2008 von USD
143,18 pro Aktie, auf den sich Novartis und Nestlé geeinigt hatten.
Novartis
geht davon aus, dass mit einer 77%igen Mehrheitsbeteiligung an Alcon durch
gemeinsame Dienstleistungsangebote, Kooperationen, Joint Ventures und andere
geschäftliche Vereinbarungen jährliche Kostensynergien von rund USD 200
Millionen vor Steuern innerhalb von drei Jahren nach Abschluss der Transaktion
generiert werden könnten.
Der Fusionsvorschlag bietet allen
beteiligten Ansprechpartnern Vorteile
Der Verwaltungsrat
von Novartis ist davon überzeugt, dass es dem Interesse aller beteiligten
Ansprechpartner dient - den Aktionären von Alcon und Novartis, ihren
Mitarbeitenden und den Patienten, denen ihre Produkte zugute kommen - die
Eigentümerstruktur von Alcon zu vereinfachen und eine Übernahme der von
Minderheitsaktionären gehaltenen, restlichen 23% vorzuschlagen.
Alcon wird
einen wichtigen Beitrag zu Novartis leisten. Die Mitarbeitenden von Alcon
werden einen erheblichen Teil der neuen Ophthalmologie-Division ausmachen, die
vom Zugang zu den globalen Aktivitäten, Kompetenzen und Ressourcen des Konzerns
profitieren wird. Die vollständige Übernahme wird Spekulationen über die
Minderheitsbeteiligung abwenden und es den Unternehmen ermöglichen, das volle
Potenzial der vereinten Geschäftsbereiche schneller auszuschöpfen.
Um Alcon
vollständig zu übernehmen, wird nach Schweizer Fusionsgesetz eine direkte
Fusion von Alcon in die Novartis AG vorgeschlagen. Novartis bietet ein festes
Umtauschverhältnis von 2,80 Novartis Aktien für jede verbleibende Alcon Aktie
an. Aktionäre von Alcon können alternativ auch Novartis American Depositary
Shares (ADS) als Gegenleistung für den Zusammenschluss wählen.
Basierend
auf dem Schlusskurs der Novartis Aktie von CHF 56,50 am 30. Dezember 2009 (dem
letzten Handelstag vor dieser Mitteilung) und einem Wechselkurs von
CHF 1,04 = USD 1,00 entspricht dieser Vorschlag einem Preis von
USD 153 pro Alcon Aktie, resp. einem Aufpreis von 12% auf den
unbeeinflussten Aktienkurs von Alcon im öffentlichen Handel.
Bei der
Erarbeitung dieses Vorschlags berücksichtigte Novartis eine Reihe von Faktoren
wie beispielsweise: die Beurteilung des fundamentalen Werts von Alcon; den
unbeeinflussten Aktienkurs von Alcon, bereinigt um den Einfluss von Spekulationen
über die Pläne von Novartis; den Gesamtpreis pro Aktie für die Übernahme von
Nestlés 77%iger Mehrheitsbeteiligung und die damit verbundenen Kontrollrechte
nach Schweizer Recht; niedrigere Gewinnerwartungen für Alcon seit April 2008;
zusätzliche Kostensynergien durch die Fusion; vergleichbare Aufpreise auf den
unbeeinflussten Aktienkurs beim Erwerb einer Minderheitsbeteiligung; und die
wirtschaftlichen Interessen der Aktionäre von Novartis.
Den
Erwartungen zufolge wird der Abschluss der Fusion zusätzliche jährliche
Kostensynergien von rund USD 100 Millionen vor Steuern innerhalb von drei
Jahren nach Abschluss der Transaktion schaffen - vor allem durch die
Elimination allgemeiner Unternehmenskosten einer öffentlich kotierten Firma und
die Konsolidierung überlappender Funktionen und Prozesse. Die starken
Wachstumsperspektiven im Ophthalmologie-Segment werden voraussichtlich den
integrationsbedingten Stellenabbau wettmachen, der gegebenenfalls
sozialverträglich durchgeführt werden würde.
Die Fusion
ist vom Abschluss der Übernahme der 52%-Beteiligung von Nestlé abhängig und
erfordert die Zustimmung der Verwaltungsräte von Novartis und Alcon. Ausserdem
bedarf die Fusion der Zustimmung von je einer Zweidrittelmehrheit der Aktionäre
von Novartis und Alcon im Rahmen ihrer jeweiligen Generalversammlungen. Dieser
Vorschlag beinhaltet keine Due-Diligence-Bedingung. Nach Schweizer Recht kann
Novartis mit ihren Alcon Anteilen für die vorgeschlagene Fusion stimmen.
Auswirkungen der vorgeschlagenen
Transaktionen auf die Finanzlage von Novartis
Die Kosten
für die vollständige Übernahme von Alcon, einschliesslich der ersten, Mitte
2008 erworbenen 25%-Beteiligung, werden auf USD 49,7 Milliarden geschätzt.
Die
Transaktion zum Erwerb von Nestlés restlicher 52%iger Mehrheitsbeteiligung für
USD 28,1 Milliarden soll durch verfügbare Liquiditätsreserven sowie kurz- und
langfristige externe Kredite bis zu USD 16 Milliarden finanziert werden.
Für die
Fusion wird Novartis ihren Aktionären die Ausgabe von 98 Millionen neuen
Aktien vorschlagen. Diese werden zusammen mit den 107 Millionen eigener Aktien
zur Finanzierung des verbleibenden Minderheitsanteils an Alcon genutzt werden,
was umgerechnet Kosten von USD 11,2 Milliarden entspricht. Am 30. November
2009 umfasste das voll verwässerte Aktienkapital von Novartis 2 285
Millionen ausstehende Aktien.
Der
Verwaltungsrat hat beschlossen, Aktien als Gegenleistung für die
Minderheitsaktionäre von Alcon zu nutzen, um die starke Kreditwürdigkeit von
Novartis zu erhalten, die solide finanzielle Basis zu bewahren und die nötige
Flexibilität für zukünftiges Wachstum zu gewährleisten.
Diese
Transaktionen zur Erhöhung der Beteiligung von Novartis an Alcon von 25% auf
100% dürften im ersten Jahr nach Abschluss einen Verwässerungseffekt von rund
9% auf den voll verwässerten Gewinn pro Aktie zur Folge haben, sich jedoch mit
rund 1% positiv auf den Kerngewinn[2] pro Aktie auswirken.
Die
Transaktionen dürften die Kreditwürdigkeit des Konzerns nicht wesentlich
verändern. Moody`s bewertet die lang- bzw. kurzfristigen Verbindlichkeiten des
Unternehmens mit Aa2 bzw. P-1, Standard & Poor`s beurteilt die
langfristigen Verbindlichkeiten von Novartis mit AA- und die kurzfristigen
Verbindlichkeiten mit A-1+, während Fitch die lang- bzw. kurzfristigen Verbindlichkeiten
mit AA bzw. F1+ beurteilt. Alle drei Agenturen dürften den Ausblick weiterhin
als "stabil" beurteilen.
Hinweis für Investoren
Novartis
hat für Montag, den 4. Januar 2010, um 14.00 Uhr MEZ eine Telefonkonferenz mit
Finanzanalysten vorgesehen, die diese Medienmitteilung zum Thema haben wird.
Gleichzeitig werden ein Webcast der Telefonkonferenz sowie zusätzliche
Informationen zu dieser Transaktion, einschliesslich des Briefs von Novartis an
den Verwaltungsrat von Alcon, auf der Website von Novartis zur Verfügung
stehen: www.novartis.com.
Disclaimer
Diese
Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und
unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur
Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den
erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, wie sie in
den zukunftsbezogenen Aussagen enthalten oder impliziert sind. Einige der mit
diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der englischsprachigen Version
dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument 'Form 20-F' der Novartis AG, das
bei der 'US Securities and Exchange Commission' hinterlegt wurde,
zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen sorgfältig
zu lesen.
Zusätzliche, die USA betreffende
Informationen
Im
Zusammenhang mit der Fusion wird Novartis voraussichtlich einen
Zulassungsantrag bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht (SEC) einreichen. Der
Zulassungsantrag wird einen Prospekt über die im Rahmen der Fusion
auszugebenden Aktien enthalten. Dieser Prospekt beinhaltet wichtige
Informationen über Novartis, Alcon, die Fusion und andere Angelegenheiten.
Aktionäre von Alcon, die US-Bürger oder in den USA wohnhaft sind, werden
dringend gebeten, den Prospekt und andere Dokumente als Teile eines derartigen
Zulassungsantrags zu lesen, sobald dieser zur Verfügung steht. Der Prospekt
sowie alle anderen von Novartis bei der SEC eingereichten relevanten Dokumente
werden auf den Webseiten der SEC (www.sec.gov) und von Novartis (www.novartis.com)
kostenlos zur Verfügung stehen.
Über Novartis
Novartis
bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse
von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das
Unternehmen ist ausschliesslich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors
ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese
Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln,
kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur
Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das
einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2008
erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz
von USD 41,5 Milliarden und einen Reingewinn von
USD 8,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,2 Milliarden
in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die
Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 99 000 Mitarbeiterinnen
und -Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere
Informationen finden Sie im Internet unter www.novartis.com.
[1] Gemäss
den Bedingungen der Vereinbarung mit Nestlé vom April 2008, beträgt der
Ausübungspreis der Kaufoption für rund 152 Millionen Aktien USD 181 pro Aktie
und für rund 4 Millionen Aktien USD 143,18 pro Aktie, was für die rund 156
Millionen Aktien umfassende 52%-Beteiligung an Alcon einen Durchschnittspreis
von USD 180 pro Aktie ergibt.
[2] Der
Kerngewinn beinhaltet weder akquisitionsbedingte Kosten wie Abschreibungen
immaterieller Vermögenswerte noch bestimmte einmalige Sonderposten.
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Jill Pozarek |
+1 212 830 2445 |
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