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Novartis Newsroom

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Media releases

December 13, 2007 07:15 CET

Novartis startet eine strategische Initiative, um den dynamischen Veränderungen des Gesundheitswesens zu begegnen und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu steigern

  • Mit der Initiative "Forward" plant Novartis, die Organisationsstrukturen zu vereinfachen, die Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und zu dezentralisieren, die Arbeitsabläufe neu zu gestalten und die Produktivität zu steigern
  • Die gezielten Massnahmen sollen 2008 und 2009 umgesetzt werden und im Jahr 2010 zu Kosteneinsparungen von USD 1,6 Milliarden vor Steuern führen
  • Weltweit sollen rund 2500 Vollzeitstellen (2,5% der Mitarbeiterzahl des Konzerns) abgebaut werden; ein grosser Teil der Stellenkürzungen soll durch normale Fluktuation, frei werdende Stellen und sozialverträgliche Massnahmen erfolgen
  • Im vierten Quartal 2007 wird ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von rund USD 450 Millionen ausgewiesen, um eine sozialverträgliche Umsetzung zu gewährleisten
  • Vorbereitung einer neuen Wachstumsphase der Division Pharmaceuticals, die in der zweiten Jahreshälfte 2008 einsetzen dürfte
Basel, 13. Dezember 2007 - Angesichts der dynamischen Veränderungen des Gesundheitswesens startet Novartis eine neue Initiative zur Steigerung der Produktivität. Novartis plant, die Organisation zu straffen und die Arbeitsabläufe des Konzerns neu zu gestalten, um die Ressourcen auf vorrangige Aktivitäten wie Erforschung und Entwicklung neuer Arzneimittel zu konzentrieren und schneller auf die Bedürfnisse der Patienten und Kunden eingehen zu können.
Die Initiative unter dem Namen "Forward" zielt darauf ab, die Arbeits- und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen. Im Rahmen dieser Zielsetzung plant Novartis, die Hierarchien zu verflachen, die Aktivitäten auf Kernbereiche zu konzentrieren und Wachstumschancen systematisch zu nutzen - insbesondere in den Wachstumsmärkten. Die Initiative wird Novartis in die Lage versetzen, eine neue Wachstumsphase der Division Pharmaceuticals vorzubereiten, die in der zweiten Jahreshälfte 2008 einsetzen dürfte. Diese Massnahmen werden darüber hinaus zu erheblichen Kosteneinsparungen und einer entsprechenden Ausrichtung der Ressourcen führen, um die veränderlichen Bedürfnisse der Kunden besser erfüllen zu können.
"Novartis ist in den vergangenen zehn Jahren kräftig gewachsen. Gleichzeitig haben wir unsere strategischen Aktivitäten auf den Gesundheitsbereich ausgerichtet und ein fokussiertes, aber zugleich diversifiziertes Portfolio geschaffen", sagte Dr. Daniel Vasella, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates von Novartis. "Unser Portfolio sowie unsere herausragende Pipeline innovativer Arzneimittel und Impfstoffe versetzen uns in eine einzigartige Position, da sie uns einerseits Wachstumsplattformen bieten und andererseits Risiken ausgleichen. Angesichts des kurzfristigen Geschäftsrückgangs bei Pharmaceuticals haben wir die Gelegenheit ergriffen, diese Initiative zu starten, um unsere Organisation zu vereinfachen und unsere Arbeitsabläufe neu zu gestalten. Sie wird es uns ermöglichen, die Wachstumsbeschleunigung in der zweiten Hälfte 2008 schneller und produktiver vorzubereiten."
Novartis wird von den positiven Aussichten des strategischen Portfolios profitieren, das innovative Arzneimittel, Generika, Impfstoffe und Diagnostika sowie Verbraucherprodukte umfasst. Nach 14 branchenführenden Zulassungsgenehmigungen in den USA und Europa im Jahr 2007 werden die laufenden Markteinführungen neuer Medikamente das Wachstum von Novartis massgeblich vorantreiben. Ausserdem werden die anderen Geschäftsbereiche, insbesondere Vaccines and Diagnostics und Sandoz, die Generikadivision von Novartis, mit ihren kräftigen Wachstumsraten zur Expansion beitragen.
Die steigenden Herausforderungen der Branche - wie anhaltender Preisdruck auf Arzneimittel, wachsende Forschungs- und Entwicklungskosten, ein zunehmendes Sicherheitsbewusstsein der Zulassungsbehörden sowie aggressivere Generikakonkurrenz - haben den Anstoss zu Veränderungen gegeben, die mit der Initiative Forward umgesetzt werden.
Die Initiative "Forward" beinhaltet die folgenden gezielten Massnahmen:
  • In den Konzernfunktionen sowie in den Divisionen Pharmaceuticals und Consumer Health werden die Organisationsstrukturen gestrafft, insbesondere im Management und den administrativen Bereichen.
  • In der Division Pharmaceuticals wird Novartis die Effizienz des Aussendienstes weltweit mit einem neuen Marketingansatz steigern, der stärker auf die unterschiedlichen Ansprüche verschiedener geografischer Regionen zugeschnitten ist. So werden Doppelspurigkeiten zwischen globalen, regionalen und lokalen Aktivitäten beseitigt, während einige nicht zum Kerngeschäft gehörende Tätigkeiten ausgelagert werden.
  • Die Division Consumer Health wird die Hierarchieebenen reduzieren, um die Prozesse zu straffen und Doppelspurigkeiten zu beseitigen. Ausserdem werden die Lieferketten neu strukturiert, um vorhandene Kapazitäten optimal zu nutzen. In einigen Geschäftseinheiten werden zudem die regionalen Managementstrukturen verändert, um Ressourcen besser auf globale oder lokale Aktivitäten zu fokussieren.
  • Die Novartis Institutes for BioMedical Research werden sich auf Therapiegebiete konzentrieren, die bedeutende neue Möglichkeiten bieten. Sie werden darüber hinaus ihre Forschungsaktivitäten weltweit überprüfen, um mögliche Synergien zwischen verschiedenen Therapiegebieten und Standorten zu nutzen und damit die Effizienz zu steigern.
  • Gegenwärtig laufen Initiativen, um Einsparungen zu realisieren, die sich aus der Gründung konzernübergreifender Funktionen ergeben. Dazu gehören beispielsweise das Beschaffungswesen und die Informationstechnologie, die stärkere Skaleneffekte und verbesserte Möglichkeiten in Niedrigkostenländern bieten.
  • Novartis wird eine neue divisionenübergreifende Einheit etablieren, um das Wachstum in kleinen aufstrebenden Ländern zu beschleunigen und die Präsenz sämtlicher Produkte von Novartis beispielsweise in Regionen nördlich und südlich der Sahara, Zentralasien und Teilen Südostasiens auszuweiten.
Novartis geht davon aus, dass diese Initiativen nach ihrer Umsetzung 2008 und 2009 im Jahr 2010 Kosteneinsparungen von rund USD 1,6 Milliarden vor Steuern zur Folge haben werden. Diese werden dazu beitragen, die Ressourcen optimal einzusetzen, die zur Wachstumsförderung und für kundenorientierte Aktivitäten benötigt werden. Im vierten Quartal 2007 wird ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von rund USD 450 Millionen vor Steuern ausgewiesen.
Im Rahmen der Initiativen sollen von den rund 100 000 Vollzeitstellen des Konzerns weltweit etwa 2500 Vollzeitstellen abgebaut werden. Ein grosser Teil der Stellenkürzungen soll durch natürliche Fluktuation, die in der Vergangenheit durchschnittlich etwa 8% des jährlichen des Personalbestands betrug, sowie durch frei werdende Stellen und Sozialmassnahmen erfolgen. Der gesamte Stellenabbau wird sozialverträglich, gerecht und in respektvollem Umgang gestaltet. Novartis wird dabei die Mitarbeitervertretungen konsultieren und lokalen arbeitsrechtlichen Vorgaben folgen.
Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, wie sie in den zukunftsbezogenen Aussagen enthalten oder impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der englisch­sprachigen Version dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument 'Form 20-F' der Novartis AG, das bei der 'US Securities and Exchange Commission' hinterlegt wurde, zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen sorgfältig zu lesen.
Über Novartis
Die Novartis AG (NYSE: NVS) ist ein weltweit führendes Unternehmen, das Medikamente zum Schutz der Gesundheit, zur Heilung von Krankheiten und zur Verbesserung des Wohlbefindens anbietet. Es ist unser Ziel, innovative Produkte zu erforschen, zu entwickeln und erfolgreich zu vermarkten, um Krankheiten zu behandeln, Leiden zu lindern und die Lebens­qualität kranker Menschen zu verbessern. Wir stärken gezielt unser Medikamentenportfolio, das auf strategische Wachstums­bereiche für innovative Arzneimittel, qualitativ hochwertige und kostengünstige Generika, Humanimpfstoffe und führende rezeptfreie Medikamente zur Selbstmedikation ausgerichtet ist. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2006 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von USD 37,0 Milliarden und einen Reingewinn von USD 7,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 5,4 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 100 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.
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